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NEIN zu Kulturland-Initiativen: Engagement für Biodiversität und Grünräume geht weiter

29. November 2020

Das NEIN der Luzerner Bevölkerung zu den Luzerner Kulturland-Initiativen ist eine verpasste Chance aus Sicht der GRÜNEN Luzern. Die GRÜNEN werden sich weiter dafür einsetzen, dass unsere Luzerner Böden geschützt werden. Jetzt ist es an der Regierung, den Gegenentwurf konsequent umzusetzen - im Interesse zukünftiger Generationen.

Zersiedelung stoppen, Boden schützen und die Biodiversität fördern bleiben für die GRÜNEN Luzern weiter Kernanliegen. Unsere Böden sind ein wichtiger CO2 Speicher und wertvoller Ausgleich fürs Mikroklima. Deren Schutz inklusive der Biodiversitätsflächen wurde verpasst mit dem heutigen Resultat. Der Schutz der Fruchtfolgeflächen ist zudem überlebenswichtig für unsere regionale und ökologische Lebensmittelproduktion. Ein NEIN also, das uns aber vor allem zukünftige Generationen trifft.

Es ist aus GRÜNER Sicht zwar Schade, dass die Luzerner Kulturland-Initiativen abgelehnt wurden. Allerdings bleibt das Thema auf nationaler Ebene aktuell. Beim Bund sind weitere Initiativen eingereicht, welche den konsequenten Schutz des Bodens fordern. Und die Zustimmung zum Gegenvorschlag zeigt, dass die Bevölkerung den Schutz der Grünflächen als wichtiges Anliegen erachtet.

Auszonungen müssen jetzt vorgenommen werden Die Umsetzung des Gegenvorschlages wird von den GRÜNEN eng begleitet im Kantonsrat. Auch die Fortschritte der Kartierung der Fruchtfolgeflächen müssen jedes Jahr ausgewiesen werden. Seit 2013 ist hier der Kanton Luzern im Verzug, bis spätestens im Jahr 2030 muss dieser Prozess abgeschlossen sein.

Auch die notwendigen Auszonungen von Bauland müssen im Kanton Luzern nun sofort umgesetzt werden: Dies ist ein Auftrag aus dem Raumplanungsgesetzes und dem kantonalen Richtplan. Die bisherige Umsetzung ist ungenügend. Nicht nur vorgeschlagenen 60 Hektaren, sondern die gesetzlich vorgeschriebenen rund 150 Hektaren sind vor der Zubetonierung zu schützen.