Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2013

Pilotbetrieb zur Erschliessung des Kirchfelds

Archiv: 22. Mai 2013

Heiri Schwegler fordert namens der L20-Fraktion vom Gemeinderat in einem Postulat vom 22. Mai 2013, per sofort einen Pilotbetrieb für die Erschliessung des Kirchfelds durch den öffentlichen Verkehr einzuführen.

Mit dem Bericht und Antrag Nr. 1500 "Planungsbericht öffentlicher Verkehr" wurde dem Einwohnerrat anlässlich der Sitzung vom 25. April 2013 aufgezeigt, welche Mechanismen für die Organisation des öffentlichen Verkehrs spielen und welche Absichten der Gemeinderat in den nächsten Jahren für die Gemeinde Horw verfolgt.

Für das "Haus für Betreuung und Pflege Kirchfeld" ist geplant, dass mittelfristig eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr geprüft werden soll. Die Erschliessung mit dem öV des Kirchfelds ist seit rund 20 Jahren ein Thema und die Probleme und die Lösung sind jeweils gleich geblieben und es ist nicht zu erwarten, dass mit dem gleichen Ansatz eine baldige Lösung zu finden ist.

Der Gemeinderat soll alternative Sofortmassnahmen prüfen und diese baldmöglichst mittels Pilotbetrieb umsetzen. Der Pilotbetrieb sollte mindestens ein bis zwei Jahre dauern und danach ausgewertet werden. Die Ergebnisse sollen genau Aufschluss für ein weiteres Vorgehen geben.

Ideen für mögliche Massnahmen könnten sein (nicht abschliessend):

  • Nutzen von möglichen Standzeiten von Taxibetrieben (Rufform, Standplatz)
  • vergütete Freiwilligenarbeit
  • Verein Telebus Kriens
  • evtl. können auch Lösungen zusammen mit anderen Heimen gefunden werden
  • Der Fahrpreis sollte möglichst nahe beim ÖV Preis zu liegen kommen
  • Der Fahrdienst sollte möglichst regelmässig sichergestellt sein, mindestens stündlich während der Öffnungszeiten des Kirchfeldes.
  • Die Erschliessung soll vom Kirchfeld bis Dorfzentrum oder max. bis Bahnhof Horw stattfinden

Finanzierung:
Im Spezialfond "228207 Buslinie 21" ist ein Betrag von 78'000 Franken reserviert, der ursprüng-lich für den Unterhalt und Betrieb der Buslinie 21 bereitgestellt wurde. Dieser Betrag kann nicht mehr der ursprünglichen Zweckbestimmung zugeführt werden. Sofern der Gemeinderat einen möglichen Pilotbetrieb erarbeiten kann, soll er zur Finanzierung diesen Spezialfond ins Auge fassen.