Laura Spring
Der Kanton tut gut daran endlich loszulegen mit der Umsetzung des Velonetz, aber die Grünen sind mit vielem nicht einverstanden.
Laura Spring, Kantonsrätin, GRÜNE Luzern

Es braucht eine solidarische, resp. gemeinsame Finanzierung aller Velorouten über ein Finanzierungsgefäss:

  • Die wenigen Hauptrouten abseits der Kantonsstrassen sind auch durch den Kanton zu finanzieren.
  • Die Basis- und Freizeitrouten sind durch alle Gemeinden gemeinsam über ein Finanzierungsgefäss zu finanzieren.

Die Erfüllung der angemessenen Netzdichte des nationalen Veloweggesetzes (VWG) gemäss Praxishilfe vom Bund:

  • Die Planungen der Velovorzugs- und Velohauptrouten sind gut. Für die Feinerschliessung müssen zusätzliche Basisrouten geplant werden.
  • Die vom VWG geforderte Erschliessung von insb. Schulhäusern, einer angemessenen Netzdichte sowie Veloparkierungsanlagen sind durch die Gemeinden sicherzustellen.

Umsetzung bis 2042:

  • Es müssen zwingend bis 2030 konkrete Massnahmen für jeden Streckenabschnitt definiert werden.

Mit dem Vorgehen bei den Mountainbike-Routen sind wir nicht einverstanden

  • Mountainbike-Routen betreffen nicht nur die Gemeinden, sondern auch Natur und Landschaftsschutz, Wald, Landwirtschaft, Jagd, Grundeigentümerschaft, Wandernde, Bikende und Tourismus. Da- mit tragfähige und insbesondere naturverträgliche Lösungen entstehen, müssen diese Interessen frühzeitig und verbindlich in die Planung einbezogen werden. 
  • Auch die Mountainbike – Routen müssen in den Richtplan eingetragen werden
  • Das weitere Vorgehen ist nicht klar beschrieben und die Auslagerung an die RET’s  birgt Risiken, dass für die Interessensabwägung die entsprechenden fachlichen Ressourcen nicht zur Verfügung gestellt werden können.

Teil I – Vernehmlassung Gesamtrevisionen Weggesetz und Wegverordnung
Teil II – Öffentliche Auflage Ergänzung kantonaler Richtplan 2026