GRÜNE Luzern sagen Ja zur Klimafonds-Initiative

Die GRÜNEN Kanton Luzern fassen einstimmig die Ja-Parole zur Klimafonds-Initiative. Die Initiative ermöglicht dringend notwendige Investitionen in Klimaschutz und Energieunabhängigkeit, etwa in Gebäudesanierungen, erneuerbare Energien und den Ersatz fossiler Heizsysteme und sorgt gleichzeitig dafür, dass der soziale Ausgleich nicht auf der Strecke bleibt.

Zita Bucher
Wollen wir – und kommende Generationen – eine Zukunft haben, braucht es Investitionen in den Klimaschutz und erneuerbare Energien. Es braucht einen Klimafonds. Jetzt.
Zita Bucher, Co-Präsidium GRÜNE Kanton Luzern

Die GRÜNEN Luzern betonen die strategische Bedeutung der Initiative: Trotz anderer dominanter Abstimmungsvorlagen bleibt der Klimawandel eine der grössten Sorgen der Bevölkerung.

GRÜNE Luzern sagen Nein zur SRG-Halbierungsinitiative: für Medienvielfalt und Demokratie

Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig die Nein-Parole zur SRG-Halbierungsinitiative. Diese will die Radio- und Fernsehabgabe massiv senken und Unternehmen ganz von der Abgabepflicht befreien. Eine Annahme hätte gravierende Folgen für die Medienvielfalt und die demokratische Grundversorgung, insbesondere in unserem Land mit vier Amtssprachen. „Gerade in Zeiten von Desinformation und Fake News brauchen wir starke, unabhängige öffentliche Medien“, so Zita Bucher weiter. „Eine Halbierung des SRG-Budgets würde hochwertige Berichterstattung gefährden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen.“ Die GRÜNEN Luzern lehnen die Initiative klar ab und setzen sich für eine solidarische Finanzierung des Service public ein.

GRÜNE sagen Nein zur Bargeld-Initiative und Ja zum Gegenvorschlag

Die GRÜNEN Luzern empfehlen die Nein-Parole zur Bargeld-Initiative, sprechen sich jedoch für ein Ja zum direkten Gegenvorschlag des Bundesrates und in der Stichfrage klar für den Gegenvorschlag aus. Bargeld soll weiterhin verfügbar bleiben, insbesondere zum Schutz der Privatsphäre und für Menschen, die keinen oder erschwerten Zugang zu digitalen Zahlungsmitteln haben. Dies wurde jedoch auch bisher nicht in Frage gestellt. Der Gegenvorschlag verankert diese Anliegen präziser in der Verfassung, ohne rechtlich unklare Begriffe zu schaffen.

GRÜNE Luzern sagen Ja zur Individualbesteuerung und daher klar Nein zum Referendum

Die Mitgliederversammlung fasste einstimmig die Nein-Parole zum Individualbesteuerung-Referendum der konservativen Allianz. Die Individualbesteuerung schafft die sogenannte „Heiratsstrafe“ ab und besteuert jede Person unabhängig vom Zivilstand. Sie stärkt die Gleichstellung, fördert die Erwerbstätigkeit, insbesondere von Frauen, und passt das Steuersystem an die heutige gesellschaftliche Realität an. Die GRÜNEN Luzern sehen in dieser Vorlage ein zentrales gleichstellungspolitisches Anliegen und eine klare Priorität ihrer politischen Arbeit.

GRÜNE Luzern sagen Ja zum Ausbau der Kantonsstrasse durch die Lammschlucht

Ebenfalls beschlossen die GRÜNEN Luzern grossmehrheitlich die Ja-Parole zum zweiten Ausbauabschnitt der Kantonsstrasse K 36 durch die Lammschlucht im Entlebuch. Die Parteiversammlung erkennt die Notwendigkeit der Erneuerung der Strasse an, distanziert sich jedoch klar von weiteren Projekten für den motorisierten Individualverkehr, die der Kapazitätserweiterung dienen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Motivation in kritischen Zeiten“ statt. Mit Aline Trede (Nationalrätin und Fraktionspräsidentin), Heidi Rebsamen (ehemalige Kantonsrätin) und Giulia Bucheli (Vorstand Junge Grüne Luzern) diskutierte das Generationen-Panel über Ausdauer, Zuversicht und die Kraft politischen Engagements. Moderiert wurde das Podium von Michael Töngi, GRÜNER Nationalrat. Die Mitgliederversammlung bildete zugleich den Auftakt zur Kampagne „Kanton Luzern ist GRÜN“, mit der die Partei in den kommenden Monaten mit weiteren Veranstaltungen und Aktionen sichtbar Präsenz zeigen wird.

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