Wir sind in Luzern noch weit entfernt von einer wirkungsvollen Klimapolitik – besonders im Bereich Mobilität verfolgt der Kanton einen Irrweg. Es braucht deshalb 2023 eine Korrektur und damit mehr GRÜNE Sitze im Parlament und der Regierung.
Raoul Niederberger, Präsident GRÜNE Luzern

Neue Gesichter in Vorstand und Präsidum der GRÜNEN Kanton Luzern: Im Sempacher Kulturlokal «Im Schtei» wählten die Mitglieder Vorstand und Co-Präsidium neu. Frisch ins Co-Präsidium gewählt haben die Mitglieder einstimmig Nadja Bürgi – sie folgt auf Irina Studhalter, die sich etwas zurücknehmen möchte, aber weiter im Vorstand verbleibt. Die 47-jährige Kulturmanagerin aus Luzern engagiert sich unter anderem für mehr politische Partizipation der Frauen in Wirtschaft und Politik. Die bisherigen Co-Präsidenten Raoul Niederberger und Hannes Koch wurden in ihrem Amt bestätigt.

Neu im Vorstand der GRÜNEN wirken Maline Zimmermann als Vertreterin der Jungen Grünen und Kilian Buck als Verbindung zu den GRÜNEN Stadt Luzern. Weiter wurden im Vorstand neben dem Co-Präsidium und Irina Studhalter bestätigt: Michel Töngi, Samuel Kneubühler, Katharina Hubacher, Rahel Estermann, Lukas Bucher, Maurus Frey, Marlon Heinrich, Fabio Banz, Noëlle Bucher, Gabi Kurer. Aus dem Vorstand verabschiedet haben die Mitglieder in Sempach Lukas Walther (Sursee), Trudi Sigrist (Kassiererin, Luzern), Elias Steiner (Luzern) und Carlo Schmid (Junge Grüne, Luzern).

 

Das Co-Präsidium 2022 Hannes Koch, Nadja Bürgi und Raoul Niederberger (von links nach rechts)

Im Jahresrückblick unterstreicht Co-Präsident Raoul Niederberger das vielfältige Engagement der GRÜNEN: «Mit der Einreichung unserer Initiative für Attraktive Zentren haben wir einen weiteren Schritt getan hin zu mehr Lebensqualität in unseren Luzerner Gemeinden.» Die GRÜNEN haben sich im vergangenen Jahr weiter stark für eine ambitioniertere kantonale Klima- und Energiestrategie eingesetzt – die Forderungen scheitern aber weiter am bürgerlichen Block. Fazit: «Wir sind in Luzern noch weit entfernt von einer wirkungsvollen Klimapolitik – besonders im Bereich Mobilität verfolgt der Kanton einen Irrweg. Es braucht deshalb 2023 eine Korrektur und damit mehr GRÜNE Sitze im Parlament und der Regierung», sagt Raoul Niederberger an der Versammlung.

Die Mitglieder erteilten dem Vorstand zudem für die Jahresrechnung 2021 die Décharge. Aus dem Geschäftsjahr resultiert ein Überschuss von 123’000 Franken bei Einnahmen von 348’000 Franken und Ausgaben von 225’000 Franken. Die gebildeten Reserven werden insbesondere für die Wahlgänge 2023/2024 eingesetzt.