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Grüne Luzern nominieren Kandidat*innen für National- und Ständerat

6. Juni 2019

Bild zu Grüne Luzern nominieren Kandidat*innen für National- und Ständerat
Bild zu Grüne Luzern nominieren Kandidat*innen für National- und Ständerat Die Mitglieder der Grünen Kanton Luzern nominierten am Donnerstag die Kandidierenden für National- und Ständerat. Im Zentrum der Kampagne steht das Klima - und die Stärkung der Frauen in der Bundesversammlung. Ausserdem beschloss die Partei eine Listenverbindung mit SP, glp und Integrale Politik einzugehen.

«Die Klimakrise ist die grösste Herausforderung unserer Zeit und ist eine politische Priorität, die in Bundesbern an erster Stelle stehen muss», sagte Maurus Frey, Präsident der Grünen Kanton Luzern, im Rahmen der Nominationsversammlung für die Nationalen Wahlen. Die Parteimitglieder nominierten am Donnerstagabend im Stadttheater Sursee die Kandidierenden für Stände- und Nationalrat.

Neben Spitzenkandidat Michael Töngi tritt die Partei mit politisch erfahrenen Persönlichkeiten aber auch jüngerer Kandidat*innen zur Wahl an. Auf der Grünen Nationalratsliste kandidieren fünf Frauen und vier Männer aus verschiedenen Kantonsteilen.

Mit Monique Frey kandidiert die langjährige Fraktionschefin der Grünen für den Ständerat. «Wir brauchen mehr Frauen in der Politik mit Monique Frey empfehlen wir der Luzerner Bevölkerung eine äusserst erfahrene Kandidatin zur Wahl», sagt Maurus Frey. Monique Frey betonte in ihrer Ansprache vor der Nomination auch die Wichtigkeit einer solidarischeren Politik in Bern. Etwa im Steuerwettbewerb unter den Kantonen, gegenüber Ländern im globalen Süden und schwächere Menschen in unserer Gesellschaft.

Ziel: Mehr Sitze für Links-Grüne Kräfte
Die Parteimitglieder stimmten ausserdem der Listenverbindung mit SP, glp und Integrale Politik zu. Unterstützt wird weiter eine Unterlistenverbindung mit den Jungen Grünen und möglichen weiteren Listen der Grünen Luzern.

«Die letzte Legislatur hat es in aller Deutlichkeit gezeigt. Unter der aktuellen rechts-bürgerlich dominierten Mehrheit haben ambitiöse Klima- und Umweltschutzmassnahmen keine Chance», sagt», so Maurus Frey. Die Partei setzt sich neben der Wiederwahl von Michael Töngi zum Ziel, dass die Links-Grünen Kräfte aus Luzern in Zukunft mit drei statt zwei Sitzen in Bern vertreten sind.