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Kanton Luzern wählt eine grünere und solidarischere Politik

Archiv: 31. März 2019

Bild zu Grüne feiern Klimawahl
Bild zu Grüne feiern Klimawahl Diesen Sonntag hat die Luzerner Bevölkerung eine grünere und solidarischere Politik gewählt. Damit ist der Weg bereitet für eine konsequentere Umwelt- und Klimaschutzpolitik im Kanton Luzern.

Die Grüne Fraktion freut sich über die Sitzgewinne und wird in den kommenden vier Jahren ihr Engagement für einen progressiven und nachhaltigen Kanton Luzern fortsetzen. Die Grüne Regierungsratskandidatin Korintha Bärtsch erzielt ein hervorragendes Ergebnis. Die Wahlleitung entscheidet am Montag über das weitere Vorgehen für den anstehenden 2. Wahlgang.

Die Grünen Kanton Luzern feiern ihren Wahlsieg. Nach aktuellem Stand hat die Partei in Zukunft 6 zusätzliche Sitze im Kantonsrat. Hinzu kommt der erste Junge Grüne Sitz im Luzerner Kantonsrat. Parteipräsident Maurus Frey ist erfreut: «Ein politischer Erfolg, der unserem unermüdlichen Einsatz für Klima, Umwelt und einen handlungsfähigen Kanton zu verdanken ist.»

Mit 43000 Stimmen erzielt die Grüne Regierungsratskandidatin ein grossartiges Ergebnis im ersten Wahlgang. Die Weichen für die Sensation sind gestellt: Erstmals besteht die historische Chance für eine Grüne Regierungsratskandidatin im Kanton Luzern die reine Männerregierung in Luzern wankt. Die Wahlleitung entscheidet am Montag über das weitere Vorgehen für den anstehenden 2. Wahlgang.

Das langjährige Engagement der Grünen für den Klimaschutz hat breite Kreise erreicht. Das zeigt sich beispielsweise am Engagement der Klimajugend und deren berechtige Sorge um die Zukunft hat die breite Bevölkerung.

Nach über vier Jahren Stillstand werden im Bereich Klima- und Umweltschutz nun konsequente Massnahmen möglich. Beispielsweise die Förderung grosser Solaranlagen, der Einsatz für eine Kerosinsteuer auf Bundesebene oder eine kantonale Verfassungsgrundlage für den Klimaschutz.

Das Wahlergebnis macht auch deutlich, dass Strassenbauprojekte wie die Spange Nord gegen den Willen der Standortgemeinden nicht goutiert werden. Clevere Mobilität statt Mehrverkehr ist gefragt. So können auch die politischen Gräben zwischen Stadt und Land geschlossen und der Gesamtkanton gestärkt werden.

Gleichzeitig erhalten die Regierungsparteien die Quittung für eine verfehlte Finanzpolitik zulasten der Schwächsten im Kanton. «Es ist an der Zeit, die gescheiterte Steuer - und Sparpolitik zu korrigieren und die Steuergerechtigkeit wiederherzustellen», sagt Fraktionschefin Monique Frey.

Die Grünen Kanton Luzern freuen sich auf die neue Legislatur. Die Partei wird den eingeschlagenen politischen Weg konsequent weiterverfolgen und für einen Grünen und solidarischen Kanton Luzern einstehen.