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Dringliches Postulat: Klimanotstand im Kanton Luzern ausrufen!

Archiv: 22. März 2019

Bild zu Klimanotstand im Kanton Luzern
Bild zu Klimanotstand im Kanton Luzern Wir müssen den Klimanotstand ausrufen! Dies fordert die internationale Klimastreik-Bewegung, der sich tausende von Luzernerinnen und Luzernern angeschlossen haben. Ein überparteilich abgestütztes, dringliches Postulat bringt die Forderung ins Luzerner Kantonsparlament: Die Luzerner Politik muss anerkennen, dass die Eindämmung des Klimawandels von höchster Priorität ist.

Zehntausende von jungen Menschen haben in den letzten Wochen in der Schweiz für einen wirksamen Klimaschutz demonstriert, mehrere tausend davon in Luzern. Um den Klimawandel einzudämmen, bleibt nicht mehr viel Zeit, es braucht endlich eine Umkehr in der Klimapolitik jetzt.

Um die Dringlichkeit anzuerkennen, fordert die Klimastreik-Bewegung die weltweite Ausrufung des Klimanotstands. Ein überparteilich abgestütztes dringliches Postulat (eingereicht von den Grünen, unterstützt von SP und Grünliberalen) greift die Forderung der jungen Menschen auf und verlangt, dass der Luzerner Kantonsrat den Klimanotstand ausruft. Diverse Städte und Regionen Basel, London, Vancouver, der Kanton Waadt haben es bereits getan, Luzern soll folgen. «Die Klima-Streikenden haben Recht: Jede Kantonsrätin und jeder Kantonsrat steht in der Verantwortung, die Luzerner Politik so zu gestalten, dass unser Planet für die kommenden Generationen lebenswert bleibt», so Postulantin Rahel Estermann.

Das Postulat verlangt die Anerkennung des Klimawandels als höchste politische Priorität, die Berücksichtigung der IPCC-Erkenntnisse und -Forderungen, umfassende Informationen für die Bevölkerung sowie einen Bericht über weitere Massnahmen. Das Postulat schliesst an diejenigen anderer Kantone und Städte an, insbesondere an die Petition, welche von den Jungen Grünen an den Luzerner Grossstadtrat eingereicht wurde.

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