Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2013

Postulat für Solaranlagen auf Schulhäusern

Archiv: 25. Januar 2013

Peter Bucher namens der gesamten L20-Fraktion, Markus Bider, Reto Deschwanden, Esther Dissler und Roger Eichmann (alle CVP) sowie Reto Eberhard, Hermann Herren und Reto von Glutz (alle SVP) fordern den Gemeinderat in einem Postulat vom 25. Januar 2013 auf, am CKW-Projekt "Solarstrom macht Schule" zu partizipieren und die Möglichkeit für Solaranlagen auf den Horwer Schulhäusern abzuklären.

Der Einwohnerrat hat, mit dem Hinweis auf die geringe Wirksamkeit der Förderung von privaten Kleinprojekten, bei der Budgetdebatte 2013 beschlossen, den Posten von 20'000 Franken für die Förderung von privaten Fotovoltaik-Anlagen zu streichen.

Mit dem Pressecommuniqué vom 17. Januar 2013 stellte die CKW ihr Förderungsprojekt "Solarstrom macht Schule" vor. Die CKW bietet damit Gemeinden an, zwei Drittel der Investitionskosten von Fotovoltaik-Anlagen auf Schulhäusern zu übernehmen. Die Anlagen bleiben dabei Gemeindeeigentum. Die CKW vergütet den produzierten Strom zu aktuellen Marktpreisen. Die von den Gemeinden getätigten Investitionen sollen in 25 Jahren amortisiert werden können. Ziel des Projektes ist, auch Schülern und Lehrern die heute drängenden Fragen der zukünftigen Energieversorgung anschaulich näherzubringen.

Die Unterzeichnenden erachten dies als gute Gelegenheit, eine gemeindeeigene, effiziente Anlage zu erstellen. Damit kann dieses wichtige Thema den Jugendlichen verständlich nähergebracht werden.

Die Unterzeichnenden bitten den Gemeinderat, die konkreten Bedingungen für den Bau einer solchen Anlage zu klären. Dabei sind folgende Fragen von Interesse:
  1. Auf welchen Schulgebäuden kommen grössere Fotovoltaik-Anlagen infrage?
  2. Wie gross könnten diese gebaut werden?
  3. Wie hoch wären die von der Gemeinde zu übernehmenden Investitionen?
  4. Mit welchen Unterhaltskosten ist zu rechnen?
  5. Wie hoch werden die zu erwartenden Erträge in Energie und Franken ausfallen?
  6. Gibt es andere Modelle der Finanzierung und des Betriebs einer Fotovoltaik-Anlage (z.B. Contracting, Eigenverwendung des Stroms), welche für die Gemeinde attraktiv sein könnten?
  7. Bis wann wäre eine solche Anlage realisierbar?
Wir bitten den Gemeinderat, spätestens vor der Sommerpause dem Einwohnerrat eine Liste möglicher Projekte mit verschiedenen Vorgehensoptionen bezüglich Investition und Betrieb vorzulegen. Damit kann eine allfällige Investition im Budget 2014 geplant werden.