Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2011

Grüne werden zum 2. Wahlgang für den Ständerat nicht mehr antreten

Archiv: 25. Oktober 2011

Mit einem Super-Resultat wurde der engagierte Wahlkampf der grünen Ständeratskandidatin Katharina Meile belohnt. Die Grünen portierten mir ihr eine junge Kandidatin, mit einem ausgezeichneten Leistungsausweis als langjährige Kantonsrätin. Mit ihrer Kandidatur und dem gutem Abschneiden ernten die Grünen die Früchte ihrer Förderung von jungen Politiker und Politikerinnen aber auch der Förderung von Frauen, welche nicht nur in den Papieren steht, sondern aktiv betrieben wird.

Der Wahlkampf wurde von den Medien zwar als flau tituliert, doch für uns Grüne standen wichtige Themen an, die intensiv mit den Wählenden auf der Strasse, an Podien oder im Internet (Blog, Facebook) diskutiert wurden. Die ansprechende Stimmbeteiligung gibt uns da auch Recht, das ohne Polarisierung wichtige Weichenstellungen für die Schweiz vorgenommen werden. Wir sind natürlich mehr als zufrieden damit, dass die Schweiz sich dem endgültigen Ausstieg aus der gefährlichen Atomtechnologie endlich nähert und den Umbau der Energiewirtschaft aktiv angeht. Auch in der Stadt Luzern wird am 27. November über die Initiative der Jungen Grünen "Strom ohne Atom" entschieden. Weiter wird an diesem Sonntag auch über die kantonale Initiative über das kommunale Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer entschieden, welches die Grünen schon lange fordern. Es gibt also ausreichend Gründe in einem 2. Ständerats-Wahlkampf wichtige Themen auf dem Wahlparkett zu diskutieren. Aber gerade der von der SVP erzwungene zweite Wahlgang bei den Regierungsratswahlen diesen Frühling zeigte, dass Inhaltliches leider von den Medien kaum mehr aufgegriffen wird. Weiter lässt sich eine klare Ausgangslage aus dem ersten Wahlgang im zweiten Wahlgang kaum ändern. Aus diesem Grund haben sich die Grünen entschieden, beim 2. Ständeratswahlgang nicht teil zu nehmen.

Die Grünen werden erst nachdem alle Parteien entscheiden haben wie sie weitergehen, ihre Empfehlungen für einen allfälligen zweiten Wahlgang bekannt geben.