Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2011

Grüne nominieren Katharina Meile für den Ständerat und zehn Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat

Archiv: 10. Juni 2011

Die Nominationsversammlung der Grünen Luzern folgte den Vorschlägen der Wahlgruppe und nominierte einstimmig für den Ständerat Katharina Meile sowie für den Nationalrat die zehn vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten.

Medienmitteilung Grüne Luzern

Die Grünen luden am Donnerstag, 9. Juni 2011, zur Nominationsversammlung für die National- und Ständeratswahlen in den akku nach Emmenbrücke ein. Über 40 Mitglieder nahmen die Gelegenheit wahr, zusammen mit der Parteileitung den Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 2011 zu lancieren.

Die Mitglieder folgten den Vorschlägen der Wahlgruppe und nominierten für den Ständerat einstimmig Katharina Meile sowie für den Nationalrat einstimmig die zehn vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten:

Ständeratskandidatin Katharina MeileKatharina Meile, einstimmig als Ständeratskandidatin nominiert
Katharina Meile ist 27-jährig, wohnt in Luzern und vertritt die Grünen seit 2005 im Kantonsrat. Sie wurde in diesem April mit dem besten Resultat der Grünen-KandidatInnen im Wahlkreis Luzern-Stadt glanzvoll wiedergewählt. Sie war bisher Mitglied der Kommission für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit (GASK) und nimmt neu Einsitz in die Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK). In den letzten Jahren profilierte sie sich im Kantonsrat besonders mit spital- und gesundheitspolitischen Themen, mit Fragen der Sozialversicherungen, vor allem im Bereich der Prämienverbilligung und Pflegefinanzierung und der Anerkennung von Naturheilkunde. Mit dieser jungen, aber trotzdem bereits sehr erfahrenen Politikerin wollen die Grünen im Ständerat den Generationenwechsel einläuten. Katharina Meile erläuterte den anwesenden Mitglieder, dass sie als erfahrende Kantonsrätin bestens den Blick des Kantons in den Ständerat, die Kammer der Kantone, einbringen kann. Sie kennt die Auswirkungen der Bundespolitik auf den Kanton, zum Beispiel die engen Leitvorgaben in der Spitalfinanzierung, bei welcher der Kanton zwar nichts zu sagen hat, aber voll finanzieren muss.


Nationalrat Louis SchelbertNationalrat Louis Schelbert blickt auf die vergangene Legislatur zurück
Mit Louis Schelbert schickten die Luzerner Grünen bereits in der vergangenen Legislatur einen ausgezeichneten Vertreter ins Bundeshaus. Louis Schelbert ist Mitglied der nationalrätlichen Finanzkommission, der Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK) und der Neat-Aufsichtsdelegation (NAD). Er profilierte sich im Nationalrat vor allem als Vertreter der Grünen Fraktion in Fragen der Ökologisierung der Wirtschaft, der Nachhaltigkeit der Bundesfinanzen und eines sozialen Steuerwesens. Neben seinem Einsatz für den gemeinnützigen Wohnungsbau (Präsident des Schweizerischen Verbandes für Wohnungswesen) engagierte er sich überdies in Fragen der Sozialversicherungen, namentlich AHV, IV und Arbeitslosenversicherung, sowie in Umwelt- und Energiefragen. Louis Schelbert blickte anlässlich der Nominationsversammlung auf die vergangene Legislatur zurück, ging aber auch auf die Herausforderungen der nächsten vier Jahre ein. Die ersten Schritte für den Atomausstieg seien getan. Doch nun muss der Umbau an die Hand genommen werden: Energie sparen, Energie effizient verwenden, Energie erneuerbar produzieren. Mit der grünen Initiative für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft werden Massnahmen gefordert, welche das grüne Wirtschaften zum Erfolgsmodell werden lässt. Weiter gilt es die Sozialversicherungen vor dem Kahlschlag zu schützen. Die Grünen sind überzeugt, dass sie ihren Nationalratssitz am 23. Oktober werden verteidigen können ‐ die Zeit ist reif für grün, und damit für Themen wie eine nachhaltige Energieversorgung, Klimaschutz, clevere Verkehrspolitik und eine gerechte Sozialpolitik.

Die Mitglieder der Grünen genehmigten ausserdem die Listenverbindung mit der SP sowie die Unterlistenverbindungen mit den Jungen Grünen und der grünen Kulturliste.

10 einstimmig nominierte KandidatInnenZehn einstimmig nominierte KandidatInnen (v.l.n.r.): Monique Frey, Valentin Arnold, Andreas Hofer, Nino Froelicher, Katharina Meile, Louis Schelbert, Katharina Hubacher, Adrian Borgula, Heidi Rebsamen (Christina Reusser fehlt)