Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2011

Junge Grüne marschieren gegen Atomstrom

Archiv: 2. April 2011

Müssen immer Katastrophen passieren bis ein Umdenken beginnt? ‐ Gestern Nachmittag haben Mitglieder der Jungen Grünen mit einen Marsch durch die Luzerner Innenstadt auf die Gefahr, welche von Atomkraftwerken ausgeht, aufmerksam gemacht. Sie fordern einen schnellstmöglichen Ausstieg der Schweiz aus der Atomkraft. Die Katastrophe in Japan darf nicht vergessen werden und muss unmittelbare Folgen für die Energiepolitik der Schweiz haben.

Die motivierten Jungpolitiker haben das perfekte Wetter genutzt, um die Luzernerinnen und Luzerner, wie bereits vor zwei Wochen, auf die Problematik des Atomstroms aufmerksam zu machen. Mit ihrem zweistündigen Gang haben Sie die Aufmerksamkeit der Passanten gewonnen und Reaktionen provo ziert. Richtig so. Die Menschen in der Schweiz müssen sich einer Grundsatzdiskussion stellen.

Die Jungen Grünen möchten mit Ihrer Aktion auch auf die Unmittelbarkeit einer möglichen Katastrophe aufmerksam machen. Vor Unfällen und Naturkatastrophen ist auch die Schweiz betroffen, eine absolute Sicherheit gibt es bei Kernkraftwerken nicht. Die Jungen Grünen sind gegen das Vergessen. Die weiterhin ungelöste Frage der Endlagerung wird durch die Atomfässer symbolisiert, welche durch die Stadt gestossen wurden.

Junge Grüne marschieren gegen Atomstrom