Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2010

Luzernerinnen und Luzerner sollen bei den Spitälern weiter mitentscheiden können

Archiv: 19. Januar 2010

Ein überparteiliches Komitee kämpft gegen den Verkauf der Luzerner Spitalbauten. Der Kanton soll diese behalten, damit die Mitsprache der Bevölkerung erhalten bleibt. Stimmen die Luzernerinnen und Luzerner am 7. März 2010 für den Verkauf der Spitalbauten, werden sie in Zukunft nichts mehr zur Spitalplanung im Kanton sagen können.

Medienmitteilung "Komitee Mitsprache erhalten - Nein zum Verkauf unserer Spitäler"

Flyer: Nein zum Verkauf der Mitsprache!
Flyer: Nein zur Veräusserung der Spitalbauten!
Die Diskussionen um das Spital Wolhusen haben gezeigt, wie wichtig der Bevölkerung die Spitäler sind. Wo welche Angebote bestehen, ist nicht einfach eine organisatorische oder betriebswirtschaftliche Frage, sondern interessiert eine breite Öffentlichkeit. Die Debatte um den Planungsbericht Spitalbauten hat zudem gezeigt, dass die Interessen des Spitalrates und der VolksvertreterInnen in verschiedenen Fragen auseinandergehen, weil der Spitalrat in vielen Fragen eine enge Wirtschaftsoptik hat. Wenn jetzt die Spitalbauten an die Luzerner Spitäler übertragen werden, so wird in Zukunft der Spitalrat auch die Spitalbauten - und damit die Angebote und deren Standorte - selber planen. Der Regierungsrat wird dabei noch gewisse Mitsprachemöglichkeiten haben, der Kantonsrat noch eine minime und die Bevölkerung gar keine mehr. Dabei stehen in den nächsten Jahren Investitionen in die Spitäler im Umfang von rund 800 Millionen an.

Das ist falsch - die Bevölkerung soll in einem so wichtigen Bereich wie den Spitälern weiterhin mitentscheiden können. Damit bleiben die Gesamtinteressen gegenüber einer betriebswirtschaftlichen Optik im Vordergrund.

Ein überparteiliches Komitee führt die Nein-Kampagne. Unter dem Titel "Mitsprache erhalten - Nein zum Verkauf unserer Spitäler" wird das Komitee diese unnötige Vorlage bekämpfen.