Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2004

Louis Schelbert: Überparteiliche Kandidatur für den Regierungsrat

Archiv: 16. Dezember 2004

Breite Kreise der Bevölkerung wollen eine Alternative zur Kandidatur der SVP. Deshalb wird Louis Schelbert von einem überparteilichen Komitee für den Regierungsrat nominiert - das Grüne Bündnis (GB) verzichtet auf eine eigene Kandidatur.

Medienmitteilung Grünes Bündnis Kanton Luzern

Nomination Louis Schelbert Platzhalter Das GB hat an seiner heutigen Nominationsversammlung einen ungewöhnlichen Schritt gemacht: Es hat darauf verzichtet, Louis Schelbert als GB-Kandidaten ins Rennen um den frei werdenden Regierungsratssitz zu schicken. Die Versammlung hat Louis Schelbert einem überparteilichen Komitee zur Nomination empfohlen, welches ihn zu einem späteren Zeitpunkt nominieren wird. Das Komitee besteht aus parteiunabhängigen Personen sowie Politikerinnen und Politikern verschiedener Parteien. Dem Komitee gehören z.B. aus dem liberalen Kreis Stadtpräsident Urs W. Studer und Alt-Stadtpräsident Franz Kurzmeyer an, aus der CVP Persönlichkeiten wie Marcel Sonderegger und Isidor Kunz, des weiteren aus der SP Ursula Stämmer und Fritz Lanz.

Wird die Abbaupolitik des Kantons noch weitergetrieben, so hält der Stillstand Luzern weiter an. Louis Schelbert steht für eine umsichtige Finanzpolitik, die Rücksicht nimmt auf sozial Schwache und Umweltanliegen. Wichtige Entwicklungsprojekte des Kantons sollen nicht abgewürgt werden; gleichzeitig soll der Schuldenberg abgebaut werden. Dies ist wichtiger als weitere Steuersenkungen, von denen hauptsächlich die Bestverdienenden profitieren.

Der Entscheid, Louis Schelbert als überparteilichen Kandidaten zu portieren, hat sich aufgedrängt: Längst nicht nur die Grünen wollen keine SVP-Vertretung im Regierungsrat, bis weit ins bürgerliche Lager werden Inhalt und Stil der SVP als unvereinbar mit der Regierungsarbeit empfunden. Diese Kreise brauchen eine Alternative zum SVP-Kandidaten.

An der Versammlung wurde hervorgehoben, dass Louis Schelbert weit über die Parteigrenzen hinaus Anerkennung geniesst, über ein grosses Fachwissen verfügt und nach tragbaren Lösungen sucht. Deshalb empfiehlt er sich geradezu für eine überparteiliche Kandidatur.