Artikel und Pressemitteilungen - Archiv 2004

Bilanz und Forderungen der GB-Fraktion des Grossen Stadtrates

Archiv: 16. Januar 2004

Die Grüne Fraktion hat in der Legislatur 2000-2004 die städtische Politik massgeblich mitgeprägt und verfolgt hartnäckig ihre Ziele. Vier Beispiele dazu:

  1. KKL
    Die Fraktion Grünes Bündnis im Grossen Stadtrat hat beharrlich die Geschäfte des KKL verfolgt und mit Vorstössen erst die Auseinandersetzung um das Loch in der Kasse angestossen. Dann setzten wir uns für eine Aufarbeitung ohne wenn und aber ein, genauso wie wir es beim Bourbaki machten. Zur Sanierung sagten wir ja, wir legen aber weiter den Finger auf den wunden Punkt der unklar geregelten Trägerschaft.
  2. Einbürgerungspraxis
    Trotz anfänglichen Poltereien von SVP und FDP haben Rita Ueberschlag (im Rat bis 2002) und später der damalige grüne Grossstadtratspräsident Ruedi Schmidig die Bürgerrechtskommission zu einer sachlichen Einbürgerungspraxis geführt.
  3. Stromrappen-Initiative
    Kontinuierlich verfolgen wir die Vision einer Energie-Pionierstadt weiter. Die bürgerlichen Fraktionen haben in undemokratischer Weise eine Volksabstimmung zu unserer Initiative «Der Stromrappen für die Energiezukunft der Stadt Luzern» verhindert. Beharrlich arbeiten wir weiter daran, dass die Bevölkerung sich zu erneuerbarer Energie und effizienter Energienutzung bekennen kann und der Stromrappen umgesetzt wird.
  4. Wohnanteil Industriestrasse
    Attraktive Wohn- und Geschäftslagen braucht es für die Weiterentwicklung der Stadt Luzern. Im Falle der Industriestrasse haben wir uns dagegen gewehrt, dass ein Büroghetto geplant wird, das am Abend unbelebt und unsicher ist. Auf unseren Druck hin wurde ein genügender Wohnanteil definiert. Übrigens: Für die neuen Wohnlagen mit Qualität ist grosse Nachfrage da, während die herbeigeredeten «Dienstleistungsflächen» leer stehen.
Lesen Sie ausführliche Legislaturbilanz 2000-2004 der GB-Fraktion:
Pressemappe Legislaturbilanz 2000-2004 (PDF, 301 KB)