Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2003

Umgang mit Baugesuchen für Mobilfunkantennen

Archiv: 1. Oktober 2003

Dringliche Interpellation von Esther Jost

Auf Horwer Gebiet befinden sich zurzeit über 20 Mobilfunkantennen von kleiner und mittlerer Grösse. Weitere Bau- oder Vergrösserungsgesuche treffen ja offensichtlich mit einer gewissen Regelmässigkeit ein. Kürzlich wurde im Einwohnerrat über die geplante Mobilfunkantenne im Felmis debattiert. Im Moment ist eine Vergrösserung der Antenne im Wohngebiet Stutz im Gespräch, bei der eine massive Frequenzerhöhung geplant ist.

Dass sich mit der heutigen Mobilität die Ansprüche an die Kommunikation verändern ist klar. Darüber wollen wir nicht diskutieren, aber die Frage nach dem Vorgehen und den Bewilligungs-kriterien die vom Gemeinderat berücksichtigt werden drängt sich einmal mehr auf. Hier geht es primär um die Information von Betroffenen, Landschaftsschutz und Volksgesundheit.

Wir bitten den Gemeinderat deshalb um die Beantwortung der folgenden Fragen:
  • Welche Kriterien werden punkto Landschaftsschutz berücksichtigt, wenn Mobilfunkantennen Bau- oder Vergrösserungsgesuche bearbeitet werden?
  • Welche Informationsstrategie von Anwohnern wird der Gemeinderat in Zukunft verfolgen?
  • Wie, durch wen und wie häufig wird die Feldbelastung gemessen?
  • Wie will der Gemeinderat die Anwohner vor schädlichen Immissionen schützen, wenn die Antennen bewilligt und gebaut sind?
  • Mit welchen Massnahmen wird der Gemeinderat eingreifen, wenn die NIS-Grenzwerte für Anwohner überschritten werden?